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Malaysia, ein Abenteuer geht zu Ende

Bestimmt schreibe ich noch mal nach Australien, aber oft wird es nicht mehr sein. Am Montag kommt nun erstaunlicherweise das Umzugsteam zum packen. Das Momentan alles recht reibungslos klappt ist erstaunlich. Am 19.6 fliegen wir nach Australien Darwin für 10 Tage, besichtigen vor allem Nationalparks und Krokodile aus der Ferne. Unser erstes Abenteuer im Wohnmobil, wir sind sehr gespannt. Fine hat schon erklärt, dass sie dort nur zum Shoppen hinfährt und mit uns nicht so verrückte Sachen machen wird wie ins Dorf laufen zum Essen zu gehen. So etwas Verrücktes macht sie im gefährlichen Australien nicht. Außerdem will sie ganz oben im Wohnwagen schlafen, wo keine Krokodile hinkommen. Tatsächlich ist Trockenzeit und die Krokodile sind nicht so verbreitet, allerdings sollte man die Schilder auf jeden Fall beachten. Nicht baden gehen!!! Ernst nehmen!!! Die letzten Wochen verfliegen nur noch so. Auch einige andere Familien verlassen Penang, so daß ein Abschied nach dem anderen gefeiert wird. Unsere Auto Katze, Kitty, die jetzt den guards gehört bzw. Nathan, einem Inder, wurde von uns noch sterilisiert. Ein kleiner Beitrag zur Verbesserung der Situation der Tiere hier in Penang. Nathan hatte große Ängste, er könnte sie verlieren. Die beiden hängen sehr aneinander. Aber mit Geduld konnte ich ihn überzeugen. Er hat sie dann zusammen mit mit weggebracht und wieder geholt. Am nächsten Tag empfing er mich strahlend, es wäre alles wieder beim Alten. Ca 50 weiteren Katzenkindern wurde somit ein evt. qualvolles Leben erspart. Im Webnode habe ich Bilder eingestellt von typischen Straßenhunden, die oft von Einheimischen mit Futter versorgt werden. Werden sie eingefangen droht der sichere Tod, entweder sie werden gegessen, oder vom Tierheim gnadenvoll entsorgt, weil sie allermeistens zu krank sind und viel Behandlung benötigen. Ein trauriges Schauspiel. Am Wochenende fahren wir immer noch ins Tierheim und bekommen sehr gut mit wie es da läuft und sie mit Tieren überschwemmt werden. Unsere Lieblinge wurden bisher alle adoptiert, zum Glück. Im Kindergarten hat sich einiges getan, aber durch einen großen Streit ist nun vieles wieder in Frage gestellt. Ich konnte die Leiterin zum Kauf von Bällen und eines Gehwägelchens überzeugen, auch eine Rutsche ist nun angedacht, auch wenn kaum Platz ist. Sogar atemtherapeutisch ist das Team jetzt sensibler und jedes Mal, wenn ich komme fragen sie schon. Was machen wir heute? Letzte Woche wollte meine Freundin Lorenza der Leitung noch gerne Geld zur Verfügung stellen von einer lustigen Spendenaktion. Die Leitung fühlte sich überrumpelt, sie hätte genug Geld und Lorenza, italienischen Temperaments, beschuldigte sie dann dieses ja gar nicht für die Kinder einzusetzen. Dann ging es ab. Zwei sehr unterschiedliche Menschen mit sehr unterschiedlichen Sichtweisen. Da war nicht mehr viel zu retten. Auch das Vertrauen in mich ist dabei drauf gegangen. Jessi wird nun wieder mehr das Team drangsalieren und keinen Schritt voran kommen. Angeblich denkt die Leitung der Institution sowieso über eine Entlassung nach. Ich habe versucht einige Veränderungen dort zu etablieren. Insgesamt ist das Thema komplex. Wie so oft hier wären die Möglichkeiten viel größer, wenn mehr Schulung , Kompetenz und Umsicht vorhanden wäre. Ein vorhandener Spielplatz z.B. darf angeblich nicht gemeinsam genutzt werden. Dabei ist die Leitung zu ängstlich. Lieber bleiben die Kinder im Raum und werden im Stuhl festgenagelt. Immerhin haben wir nun Wasserspiel, mehr Mobilität, Ideenvielfalt des Teams und auch den Willen etwas zu verbessern. Aber von oben kommt fast nur Druck. Jessi wird froh sein mich los zu sein nächste Woche. Markus fällt der Abschied von uns schwer, glaube ich, zumal der erste Abschnitt bis wir ihn wiedersehen lang sein wird. Immerhin hat er sehr netten Kontakt zu Simon und Sarah, einer englischen Familie. Mit Simon geht er nun ab und zu Mountain biken und Sonntags ist gemeinsames Joga Training. In der Woche ist sowieso alles zu eng. Die Vorfreude der Kinder wächst. Gestern habe ich Fines Klasse beim Schulausflug durch den Dschungel begleitet. Die Lehrerin meinte Fine wäre mit Tränen gekommen und würde mit Tränen gehen. Fine lachte nur und sagte zu mir: Ja mit Freudentränen!!! Ich glaube sie weiß schon, dass sie hier sehr viel gelernt hat, aber daheim ist daheim. Um ihre japanische Freundin gab es einen Eifersuchts Kampf, den Fine verloren hat. Insofern wird vermutlich kein Kontakt bestehen bleiben zu den Kindern hier. Carlotta geht es in der Schule mit nun zwei Freundinnen viel besser, aber am Wochenende kommt es trotzdem kaum zu einer Verabredung. Zu Hause stelle ich mir wieder vor können wir viel aktiver sein und uns spontaner verabreden. Reiten, Fußball, Garten, keine Hitze!! Auch wenn der Pool immer wieder schön ist hier. Sicher gibt es sehr viele schöne Dinge hier, aber dir Freiheit der Kinder ist schon eingeschränkt. Lotte war nun einmal shoppen mit einer Freundin. Dabei wurden sie mehrfach angesprochen. Ich denke das wird zu Hause evt auch passieren, aber vermutlich kann man die Mentalität besser einschätzen. Hier weiß man oft nicht was so dahinter steckt. Eine Frau aus dem KIGA hat mit erzählt ihr muslimischer Mann hatte 16 Nebenfrauen bevor sie sich mit 4 Kindern scheiden lassen konnte. Sie konnte nicht mehr zurück konvertieren, da ihr dann die Kinder weggenommen werden würden. Also nur ein Beispiel für doch sehr unterschiedliche Lebensgeschichten und ihre Mentalität. Multikulturell ja, aber nicht offen. Da herrschen ganz andere Gesetze. So wie es aussieht werden wir Weihnachten mit Markus aber wieder hier verbringen um ihm entgegen zu kommen. ich hoffe es klappt alles. Ich freue mich dann sicher auch auf Wärme und viele lieb gewonnene Freunde!!! Aber erst noch auf nach Australien!!!! Bis bald!!!!!!!!
9.6.15 02:25


Die letzten Wochen

So schnell sind die letzten 5 Schulwochen schon vergangen ohne große Zwischenfälle und Fine dieses Mal relativ fit - fast ohne Pause. Fine arbeitet weiter an ihrer Ausstellung über Korallenriffe mit ihrer Gruppe und muss nächste Woche alles präsentieren. Letzte Woche haben wir die Kinder zu einer Firma namens Worldfish gefahren, die sich mit dem Schutz des Korallenriffs besonders im asiatischen Raum beschäftigt, um der Armut der Bevölkerung entgegen zu wirken. Das war ein spannender Nachmittag. Die Kinder sollten die Mitarbeiter interviewen. Am meisten konzentriert waren sie aber auf die auf dem Tisch liegenden Süßigkeiten. Fine hat sich da noch positiv herausgearbeitet als Non native speaker, der Rest war etwas schleppend, obwohl ich es persönlich sehr spannend gefunden habe. Das Projekt der Ausstellung wurde uns großartig angekündigt und ich bin sicher, dass die Kinder gut lernen etwas gemeinsam auf die Beine zu stellen und sich zu erarbeiten. Dafür wird aber auch vieles andere vernachlässigt, Mathe hatten sie schon zwei Wochen nicht mehr. Das muss Fine nun mit Papa nachholen am Wochenende. Lotte kämpft sich durch die nächste Prüfungsphase gut organisiert und immer so recht erfolgreich. Zweimal konnte sie sich nun verabreden am Wochenende und wir waren wieder im Tierheim. Ich glaube sie ist ganz zufrieden zur Zeit. Im Kindergarten hat mich das Team gebeten für sie den Vormittag der Kinder umzugestalten und darüber mit der Leitung zu verhandeln. Die Kinder müssen überwiegend sitzen, aber profitieren nahezu gar nicht vom Spiele Angebot. Die Sachen werden angefasst und möglichst schnell auf den Boden katapultiert. In den letzten Wochen habe ich an allen Tagen, die ich dort war mit den vorhandenen Mitteln versucht täglich eine Bewegungseinheit zu gestalten. Das hat auch gut geklappt und Freude und Zustimmung bei allen gefunden. Dabei habe ich mich sozusagen täglich über die Tagesplanung hinweggesetzt. Die Kinder haben nahezu alle davon profitiert und so verlief das Gespräch doch positiv mit der Leitung täglich eine knappe Stunde Bewegung und Mobilisierung mit einzuplanen. Wie das läuft, wenn ich nicht oder nicht mehr da bin weiß ich auch nicht, aber es ist den Versuch wert. Insgesamt ist es auch viel friedlicher und zugewandter geworden- kaum noch sehe ich gemeine Aktionen gegen die Kinder. Das kleine indische Mädchen entwickelt sich wirklich weiter, sie ist nun fast immer fröhlich, plappert Worte nach und fängt sogar an etwas selber zu essen- so ungefähr zumindest. Das ist schön zu sehen, und der Austausch mit den Mitarbeitern bleibt interessant, Rezepte wurden auch schon ausgetauscht. Ganz kurzfristig haben wir jetzt doch noch überlegt statt 10 Tage hier zu verbringen zu Beginn der Ferien einen letzten Trip nach Australien Darwin zu buchen. Nothern Territory in der Trockenzeit mit vielen Nationalparks und unterwegs in einem Camper. Das hatten wir noch nicht und sind sehr gespannt. Fine will zwar gar nicht mit- wie immer. Sie hat Angst vor den Krokos und dem Tierleben, aber ich glaube es wird auch für sie sehr spannend. Danach werden wir sehr zügig den Heimflug antreten, Anfang Juli. Die Firma weß zwar nun Bescheid, aber so richtig reagieren tut sie nicht, so ist der Umzug selber noch sehr unsicher, aber das wird sich finden. Wir freuen uns schon sehr auf zu Hause, aber vieles bleibt noch im Ungewissen. Ich denke es sind noch einige Hürden zu nehmen, aber darin sollten wir ja jetzt geübt sein. Zumindest haben die Kinder sozial wieder mehr Freiheit und Stabilität. Das ist doch unglaublich viel wert. Fine hat großes Heimweh und wenn sie an die Ankunft zu Hause denkt schmiedet sie mit einem großen Grinsen fröhlich Pläne und kann dann gut schlafen. Wie oft wir dann Markus sehen werden müssen wir noch abwarten, aber da wird sich ein Weg finden. Juhu bis ganz bald!!!!!!!!
18.5.15 02:34


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