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Australia and you are on their menu

Das wird wohl der letzte Eintrag von hier werden. Nach Abschluss der Schule am 19.6., zwei prima Zeugnissen, ein paar Tränchen von Lotte und verschiedenen Abschiedszeremonien sind wir direkt am Nachmittag zum Flughafen, haben Markus noch eingesammelt an der Arbeit und los ging es über Kuala Lumpur nach Darwin Nothern Territory, Ankunft 4 Uhr morgens. Um 8 konnten wir den Camper abholen, den wir erst einmal mit reichlich Essen und Trinken ausgestattet haben. Alles was das Herz begehrt. es war fast paradiesisch, ganz normales einkaufen, freies Atmen, warm aber nicht heiss. Wir waren alle trotz Müdigkeit ganz enthusiastisch. Erschreckt hat uns nur die offensichtliche Armut, Ausgrenzung und der heruntergekommene Anblick der Aborigines. So etwas habe ich noch nicht gesehen, die absolute offensichtliche Zerstörung eines Volkes. Das fanden wir alle sehr bedrückend und es gibt auch kein Bild davon. Aufbruch nach Litchfield in den Nationalpark, sauber, nett, ländlich mit Pool sogar. Wir konnten uns erst einmal mit dem Equipement vertraut machen und haben fröhlich gekocht und gemütlich geschlafen, nachts 20 Grad Juhu. Ein unglaublicher Sternenhimmel in der Nacht machte selbst den Toilettengang zum Ereignis. Es war für alle sehr entspannend. In der dry Season gibt es weniger Krokodile, die Strassen sind trocken, fast alles erreichbar und die Temperaturen tagsüber bei 30, nachts bei 20-25 Grad. Sehr angenehm. Nach dem Frühstück ging es los. Alles zusammen packen und Wasserfälle, alte Zinnminen, kleine Wanderwege und riesige Termitenhügel. Schwimmen unterm Wasserfall war möglich nach Kontrolle der Wasserstelle durch die Ranger, die haufenweise zu tun haben in den Parks, vor allem damit die dusseligen Touristen vor Krokodilattacken zu retten, 2012 gab es 8 Tote. Also besser man hält sich an die Schilder. Die Landschaft, Fauna und Flora fanden wir sehr beeindruckend, viele große Vögel, Bäume voller Fledermäuse, Känguruhs leider mehr Tote als Lebendige aber am Ende des Urlaubs doch eine ausgeglichene Bilanz. Im Kakadu Park haben wir einen großen Campingplatz angesteuert, der uns gar nicht so gemütlich erschien,aber im Nachhinein doch Mückenfrei. Zwischendurch fährt man durch endlose Buschlandschaft, Outback und genauso fühlt es sich an. Angekommen im " Städtchen" muss man feststellen, dass man sich höchstens in einem Nest befindet, selbst als Dorf kann man das nicht bezeichnen- eher trostlos, aber wohl sehr typisch soweit. Eine Sonnenuntergangs- Boottour auf dem Yellow River hat uns viele fette Salzwasserkrokodile gezeigt, bis zu 4m lang, Wildpferde und unendlich viele Vögel und der Sonnenuntergang war klasse. Fine, die ja wirklich lieber shoppen gehen wollte und ja nichts gefährliches machen, hat jeden kleinen Vogel aufmerksam gespottet. Es war toll. Die Nacht haben wir an dem nahen Campingplatz verbracht weil wir nachts wegen der vielen Tiere nicht fahren wollten und haben gegen die Mücken gekämpft. Fantastisch waren die Aborigine Wandmalerein und die Felsenanhöhe in Ubirr, wo wir weit übers Land schauen konnten. Am nächsten Campingplatz gab es ganze Kakadu Schwärme in den Bäumen, auch etwas besonderes. Weil wir noch eine Nacht übrig hatten sind wir weiter ans Meer gefahren oder eher auch ans Ende der Welt. Gefunden habe wir dort einen wunderschönen Sonnenuntergang und viele Fischersleute- Hobbyfischer, die sich mit dem Boot rausfahren lassen. Baden nicht möglich wegen Krokodilen, Würfelquallen und Haien. Am Ende der Reise haben wir den Camper in Darwin abgegeben und sind in ein kleines Aparthotel gezogen- auch wieder schön und so sauber!!! Darwin fanden wir etwas enttäuschend, alle Touriangebote waren sehr teuer, einen schönen Markt am Strand, kleines Bummeln und noch ein Bullenrodeo in Palmerston waren die Highlights. Das Bullenrodeo war auch echt witzig, geflogen sind die Cowboys ohne Ende. Fine hat sich dann noch als kleiner Fan entpuppt und sich mit David Mason dem Hero ablichten lassen. Die Rückreise war sehr anstrengend. Zu Hause angekommen stürzen wir uns wieder in Abschiedstreffen mit den neu gewonnenen Freunden, Lotte ist für 2 Tage eingeladen auf dem Festland, Fine macht noch bei einer Farewell Party mit, hat ihren Nähkurs beendet und ich bin noch in den Kindergarten zum Chef eingeladen ein paar Verbesserungsvorschläge zu machen. Nicht so einfach, ich will keinesfalls, dass jemand meinetwegen aus dem Amt fliegt. Die Koffer sind gedanklich gepackt und trotzdem glaube ich, dass es auch wieder Zeit braucht sich einzugewöhnen, vielleicht für Lotte mehr als für Fine. Wir sind gespannt und freuen uns auf Euch alle, auch wenn wir Markus vorerst hier zurück lassen müssen. Aber er kommt wahrscheinlich Ende August!!!!Auf bald!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
1.7.15 16:19


10.6.15 02:16


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